Ich hatte heute mein erstes CrossCountry Rennen! Ich habe zwar seit zwei Tage eine fette Erkältung, aber ich bin trotzdem gelaufen. Es war ganz schön anstrengend diese ganzen steilen Hügel hoch und runter zu laufen und ich bin als letzte ins Ziel gekommen, aber wenigstens habe ich die ganzen 5km durchgehalten und habe nicht wie andere Mädchen nach ein paar Kilometern aufgehört!
Sonntag, 13. September 2015
Erstes CrossCountry Rennen
Dienstag, 8. September 2015
Labor Day weekend
Die erste Schulwoche ist richtig schnell umgegangen. Ich habe auch alles soweit verstanden, aber es ist wirklich sehr anstrengend die ganze Zeit Englisch zu sprechen und zu hören. Es gibt immer mal Momente wo icheinfach ausersehen deutsche Wörter einbringe oder Momente in denen ich einfach gar nichts sage weil ich so müde bin.
Ich habe mich schon einmal schön vor der halben Schule blamiert und bin beim Lunch auf dem nassen Boden ausgerutscht, dabei aber ich mein ganzes Essen auf dem Boden verteilt. Das war ganz schön peinlich! Dann nach der Schule war Training. Cross Country ist wirklich anstrengend und ich denke beim Training immer wieder daran aufzuhören, aber nach dem Training bin ich immer glücklich weiter gemacht zu haben und ich werde auch mit jedem mal besser und halte alles durch, auch wenn ich die Letzte bin.
Nach dem Training war ich kurz zu Hause zum essen und dann sind wir gleich wieder zur Schule gefahren um das Football game zu gucken. Die erste Halbzeit habe ich bei meiner Gastfamilie gesessen und versucht das Spiel zu verstehen. ein ehemaliger Spieler unserer Schule hat versucht es zu erklären. Ich habe jetzt herausgefunden warum es Football heißt; ich dachte nämlich die ganze Zeit das sie den Ball mit dem Händen durch dieses gelbe Tor werfen müssen, aber sie müssen ihn kicken. Ja ich weiß ich bin sehr schlau! Die zweite Halbzeit haben mich dann zwei Mädchen gefragt ob ich mich mit zu ihrer Gruppe setzten möchte und ein Plakat halten möchte, da habe ich natürlich nicht nein gesagt. Ich hab sogar free Popcorn bekommen! Das Popcorn hier ist nicht süß so wie hauptsächlich in Deutschland, sondern mit Butter und Salz, am Anfang mochte ich es nicht so gerne, aber jetzt liebe ich es!
Am Samstag habe ich erstmal ausgeschlafen und bin dann mit einer Freundin Wasserski gefahren. Sie hat mich eingeladen mit ihrer Familie mit zukommen und ihre Familie war wirklich sehr nett. Das Wasserski fahren hat auch richtig Spaß gemacht und ich war richtig gut und bin beim ersten Versuch aufgestanden und dann 3 Minuten lang gefahren ohne hinzufallen obwohl ich es noch nie zuvor gemacht habe und das aufstehen wohl das schwerste sein soll. Danach haben sie mich noch zum Essen eingeladen und Courtney hat mich nach Hause gebracht. Mein Gastvater hat sie dann zu einer Cornparty mit eingeladen und wir sind dort hingefahren. Eine Cornparty ist eine Party bei der man frisch gepflückten Mais isst, ich habe aber nichts gegessen, da wir ja Essen gefahren sind. Dafür hatten ich Courtney und Cassi (meine Sister) umso mehr Spaß beim Kiddiepool-Kickball. (googelt das mal, dann wisst ihr bestimmt was das ist.) Man braucht 4 Plantschbecken, 4 Rutschbahnen, ganz viel Wasser und Spülmittel, damit es besser rutscht. Das Spiel macht Solo viel Spaß, besonders wenn es warm ist.
Am Sonntag sind wir dann morgens um 7 losgefahren um in den Wisconsin Dells Water- and Themepark zu gehen. Wir haben uns dort mit meinem Bestbruder der auf College geht getroffen und haben seine Freundin mitgenommen. Wir sind viele Achterbahnen und ähnliches gefahren. Als es dann zu warm wurde haben wir uns unsere Badesachen geschnappt und sind in den Wasserpark rutschen und schwimmen gegangen. Der Tag war richtig schön aber auch richtig anstrengend wegen der Hitze. Auf der langen Rückfahrt hat es dann in strömen geregnet und geblitzt, das war so richtig wie in Horrorfilmen man hatte auch die ganze Zeit kein Netzt, wenn also was passiert wäre könnte man nichts machen und man war die meiste Zeit mitten im Wald!
Am Montag morgen, dem Labor Day war dann um 9 Uhr Practice, weil keine Schule war. Nach dem Practice sind wir shoppen gefahren, damit ich noch ein paar Sportsachen kaufen kann und eigentlich wollten wir auch Wintersachen kaufen, aber die gab es bisher kaum!
Jetzt hat auch schon meine zweite Schulwoche begonnen und ich habe mich langsam an das amerikanische Schulleben gewöhnt.
Mittwoch, 2. September 2015
First day of school
Der 1. Schultag war richtig gut! Ich bin mit meiner Gastschwester zur Schule gebracht wurden und dann haben wir dort ein bisschen zusammen "rumgehangen" (extra für Alicia) und sie hat mir meinen Taum für Showchoir gezeigt. Show Choir ist jeden Tag des 1. Halbjahres meine first hour. Die Leute kannte ich hauptsächlich schon, deswegen war das ein guter Eis brecher. Unsere Lehrerin ist noch im Urlaub, deswegen hatten wir Vertretung und haben ein Spiel gespielt. Die Lehrerin hat Statements wie "I have traveled to another country" vorgelesen. Auserdem haben wir unsere Student IDcards bekommen. Das Bild darauf ist gar nicht mal so schlecht!
Um 8:15 geht der Unterricht immer los, aber ich habe noch nicht ganz herrausgefunden wie die Zeiten sind, aber ich glaube die erste Stunde geht bis 9:06. Und ich finde diese Zeiten sehr verwirrend!
Meine zweite Stunde ist US History, ein Junge vom Chor hat mir den Raum gezeigt. Meine Lehrer ist sehr nett, er ist bekannt dafür die deutschen Austauschüler zu lieben und das merkt man auch weil ich unbedingt vor seinem Desk sitzen sollte damit er mit mir über Deutschland reden kann. Es war kein richtiger Unterricht, wir haben nur Regeln besprochen.
Danach hatte ich English, die Lehrerin ist auch super nett. Auch in ihrem Unterricht haben wir die Regeln etc. besprochen.
Dann hatte ich bei der selben Lehrerin ACADAC. Ich habe noch nicht 100% verstanden was wir in dem Unterricht machen, das Thema ist aufjedenfall Indien und wir werden die Musik, Kunst, Wissenschaft und was weiß ich was von Indien besprechen und dann bei irgendwelchen Wettkämpfen damit antreten.
Then finally, it was Lunch time. Aber meine Lab (sowas wie Studyhall) class hat es falsch gemacht, wir sind erst zum Lab gegangen und haben erst ganz am Ende der Stunde festgestellt das wir eigentlich Lunchtime haben. Deswegen war es heute andersherum. Aber ab morgen habe ich erst Lunch und dann Lab.
Beim Lunch habe ich bei ein paar Seniors (ich bin Junior) vom Chor und Youth group gesessen, mit denen verstehe ich mich richtig gut und ich find es schade das ich nicht mehr mit ihnen Essen kann, weil sie immer die 2. Lunch Zeit haben. Ich habe das Gefühl ich kenne jeden Senior meiner School, aber keinen Junior. Schade das ich kein Senior bin...
Nach dem Essen haben mir zwei der Mädchen geholfen meinen Locker aufzubekommen, cause I relly dont get that! Sie haben mir dann noch nen kleinen Trick gezeigt wie ich es einfacher öffnen kann. Wegen dem Locker bin ich etwas zu spät zu Biology gekommen. Der Bio teacher ist im ersten Eindruck ziemlich streng, aber ich denke das es trotzdem ein guter Unterricht wird. Auch dort haben wir erstmal die Regeln besprochen.
Wir haben irgendwie zu früh Schluss gemacht und ich bin dann gleich zum nächsten Raum gegangen, weil wir normalerweise nur 3min Pause haben. Die Tür vom Matheraum war offen und ich habe mich dann hingesetzt und mich mit dem einen Mädchen unterhalten die ich vom Chor kenne, bis dann irgendwann der Vertretungs Lehrer kam und gefragt hat ob ich für die nächste Stunde da bin, weil die andere Klasse noch Unterricht hatte und er sich gewundert hatte warum ich so früh bzw. spät bin. Er fand es aber nicht schlimm das ich so früh bin. Ich finds aber schade das ich nicht mit den Mädchen von der Klasse vorher habe, weil die waren wirklich nett!
Auch der richtige Mathelehrer war nicht anwesend. Ich habe die Geometry class, das heißt ich werde das ganze Jahr lang nur Geometrie machen und die heutigen Aufgaben waren extrem einfach, fast Grundschul Niveau, hat mir richtig Spaß gemacht, obwohl ich Mathe normalerweise hasse und ich extrem langsam bin, aber heute war ich glaube ich die schnellste.
In der letzten Stunde hatte ich dan Entrepreneurship, das ist eine Bussines class, wir machen den Schulfanstore. Ich habe die Klasse mit dem Jungen der mir den Geschichtsraum gezeigt hat.
Am Anfang des Unterrichts haben wir auch Regeln und all so'n stuff besprochen und später hatten wir dann Zeit untereinander zu reden. Ich musste dann dem Jungen deutsche Sätze bei bringen. Ich glaube sein lieblings Satzt ist jetzt "Ich sehe sehr gut aus!" Das klingt so lustig wenn er das sagt und er will mich mal in Germany besuchen und er und ein anderes Mädchen haben gesagt das ich jetzt zu ihrem Squad gehöre, mal schauen. So ganz genau weiß ich noch nicht mit wem ich wirklich befreundet sein will, weil die meisten sind wirklich cool.
Nach dem ganzen Unterricht hatte ich dann CrossCountry Training. CrossCountry ist laufen, laufen und noch mehr laufen. Es ist vielleicht so ähnlich wie Orientierungslauf in Deutschland. Das Training war glaub ich noch nicht ganz so hart, aber ich fand es trotzdem ziemlich schlimm und habe mir gleich zwei Blasen gelaufen. Ich hoffe ich halte das durch 5km rennen zu laufen über Stock und Stein und tausend Hügel!
So jetzt wisst ihr wie mein 1. Schultag abgelaufen ist. Ich freue mich schon total auf den 2.!
Montag, 31. August 2015
Church
I'm already here for one week!🙌
Es kommt mir irgendwie schon viel länger vor, weil wirklich viel passiert ist.
Ich fange einfach mal mit letztem Sonntag an bzw. erzählen etwas über die Kirche, wo ich jetzt schon 2 Sonntage war.
Ich kann nicht genau definieren welcher Religion meine Gastfamilie angehört, ich glaube so genau wissen sie das selbst nicht, aber auf jedenfall sind sie Christen. Jede Woche vor der Kirche ist Sunday School, dort finden sich die Kinder in Gruppen vom selben alter zusammen. Ich bin bei den Teens und wir lesen immer Verse aus der Bibel und besprechen die, da komme ich noch nicht ganz so gut mit, das liegt vielleicht auch daran, dass ich den Glauben von ihnen nicht ganz verstehe, also sie glauben jedenfall mehr an Gott als ich.
Dann ist Gottesdienst, am Anfang werden Ansagen gemacht und zwischendurch Lieder gesungen, sie haben kein Gesangsbuch wie in Deutschland sondern machen das ganze über eine PowerPoint Präsentation.
Dann wird gebetet, aber keine Gebete aus der Bibel. Es wird gefragt ob jemand ein Anliegen hat wofür er beten möchte. Beide Male kamen einige Sachen zusammen. Beim ersten Mal haben sie bei ihrem Gebet gedankt das ich gut angekommen bin, weil das ein Anliegen meiner Gastmum war. Solche Sachen sind das halt, der Pastor formt dann einfach spontan ein Gebet.
Und dann den Rest des Gottesdienstes wird eine Predigt gehalten in der Bibelverse einbezogen werden.
Nach der Kirche unterhalten sich dann alle und einmal im Monat wird in der Kirche gegessen, das war den ersten Sonntag so.
Jetzt habt ihr einen kleinen Einblick in die Kirche bekommen und ich würde sagen die Kirche hier macht viel mehr Spaß. Die Stühle sind bequemer als die Bänke in "meiner" deutschen Kirche und alles ist viel lockerer, die Lieder zum Beispiel sind nicht ganz so kirchlich. Ich verstehe zwar manchmal nicht so ganz den Sinn hinter den Liedern, wir haben heute irgedein Lied gesungen in dem es um einen Löwen ging der roarr macht, das war dann so eine Art Rock Pop Song.
Ich versuche jetzt immer mal so einen Wochen Rückblick zu schreiben und falls es was "größeres" gibt mache ich daraus einen extra Post.
Bis dann, eure Nike ❤
Freitag, 28. August 2015
Bei der Gastfamilie
Am letzten Samstag bin ich Abends bei der Gastfamilie angekommen. Sie haben mich am Flughafen mit einem tollen Schild in Empfang genommen, meine Coordinatorin war auch da. Von ihr habe ich einen Luftballon mit ihrer Adresse bekommen, damit ich sie erreichen kann falls die Gastfamilie schlecht ist, aber das ist bei mir definitiv nicht der Fall!
Nachdem wir mit den anderen Austauschülern die angekommen sind ein Gruppenfoto gemacht haben ist meine Familie mit mir bei Pizza Hut Essen gegangen.
Dabei habe ich mich gewundert, weil es wird ja immer gesagt das die Amerikaner so viel essen, aber das war gar nicht so. Wir haben uns mit 6 Personen 2 normal große Pizzen geteilt. Auch bei den anderen Essen war es bisher so das es gar nicht so riesen Portionen waren, sondern einfach das es sehr fettig war.
Aber die Getränke sind immer sehr groß und viel süßer als in Deutschland.
Als wir dann bei dem Haus angekommen sind gab es erstmal eine Haustour und ich habe ein Geschenk mit allen Dingen die ich für die Schule brauche bekommen. Ich habe der Gastfamilie meine Geschenke gegeben, was im großen und ganzen Schokolade war und ein Fotoalbum. Für den Bruder einen Stift mit eingraviertem Namen und für meine Schwester eine Kette. Sie haben sich gefreut und dann bin ich auch schon schlafen gegangen.